Maturafeier 2026


Am Gymnasium St. Klemens durften 43 Maturandinnen und Maturanden aus der Hand ihrer Klassenlehrpersonen Agi Makil und Dilek Külahcigil das Maturazeugnis entgegennehmen. Die Freude über diesen bedeutenden Meilenstein auf ihrem Bildungsweg war gross und entsprechend wurde gejubelt.

Am 18. Juni fand am Gymnasium St. Klemens in Ebikon die Maturafeier 2026 statt. Rektorin Tanja Hager, Prorektor Samuel Schaffhauser und Prorektor Fritz Reinhard gaben den Maturandinnen und Maturanden einen Soundtrack für ihren weiteren Weg mit: elf Botschaften, die in Songs von ABBA, den Beatles, Bob Dylan, Queen und vielen mehr zum Ausdruck kommen.

Stiftungsrat Michael Zutavern hielt eine zum Nachdenken anregende Festrede. Darin setzte er sich mit verschiedenen Denkmodellen auseinander und zeigte anhand des Denkansatzes «Was wäre, wenn …?» auf, wie neue Perspektiven entstehen können.

Besondere Auszeichnungen erhielten Charlie Crouch für die beste Maturaarbeit mit dem Thema «When Facts Fail – Lessons from the 2024 Southport Riots on understanding and preventing misinformation» sowie Celia Spahr und Nils Gresch für ihr soziales Engagement, das mit der Übergabe des Pallottipreises durch den Provinzial Pater Andy Givel gewürdigt wurde.Herzlichen Dank allen, die diese schöne Feier mitgestaltet haben, sowie an den Fotografen Mischa Christen.

Klemi-Arena 2026


Klemi-Arena vom 23. Januar 2026

«Psychische Gesundheit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen»

Traditionsgemäss findet am Pallotti-Abend wieder die Klemi-Arena statt. Wir konnten dieses Jahr Frau Christa Schwab von der Fachstelle Gesundheitsförderung der Dienststelle Gesundheit und Sport des Kt. Luzern gewinnen. Als Programmleiterin Psychische Gesundheit verantwortet sie die Umsetzung des kantonalen Aktionsprogramms zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

WIE GEHT’S DIR?

Wie es uns mit unseren Gefühlen, Gedanken und Stimmungen geht, prägt massgeblich, wie wir den Alltag bewältigen.

Im Referat soll aufgezeigt werden, was junge Menschen brauchen, um innerlich stabil zu bleiben, wie sie ihr Wohlbefinden stärken können und welche Fakten zeigen, wie häufig psychische Belastungen oder Erkrankungen heute auftreten. Wir beleuchten ausserdem, worin sich junge Frauen und Männer unterscheiden und was sie gemeinsam haben.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion vertiefen wir, wie die Jugendlichen selbst ihren Alltag erleben: Welche Gefühle begleiten sie? Was gibt ihnen Halt? Was unterstützt sie, wenn es schwierig wird? Und wie können Schule, Freundschaften und das Umfeld dazu beitragen, dass die Frage «Wie geht’s dir?» zu einer echten Einladung wird, offen zu sprechen – ohne Druck, aber mit Verständnis füreinander.

Maturafeier 2025


Am Gymnasium St. Klemens durften 33 Maturandinnen und Maturanden aus der Hand ihrer Klassenlehrerinnen Céline Hotz und Dilek Külahcigil das Maturazeugnis entgegennehmen und dann aus Freude über diesen erreichten Meilenstein ihres Ausbildungswegs so richtig jubeln.  

Am 18. Juni fand am Gymnasium St. Klemens in Ebikon die feierliche Maturafeier 2025 statt. Rektorin Tanja Hager und Prorektor Samuel Schaffhauser führten in ihrer gemeinsamen Rede durch ein eindrückliches Bild: den Mond – Symbol für Licht und Schatten im Leben. Inspiriert von Pink Floyds Album The Dark Side of the Moon stand das Spannungsfeld zwischen Erfolg und Zweifel, Sichtbarem und Verborgenen im Zentrum.

Stiftungsrat Lukas Keiser verglich den Weg zur Matura mit dem Wellenreiten: Das Leben sei nicht kontrollierbar – aber man könne lernen, mit den Wellen zu gehen. Eine Botschaft, die bei den Absolventinnen und Absolventen grossen Anklang fand.

Besondere Auszeichnungen gingen Loghithan Ragusegaran für die beste Maturaarbeit und an Marilu Egli für ihr soziales Engagement (Pallottipreis). Die Feier war geprägt von Dankbarkeit, Tiefgang und der Zuversicht, dass selbst dunkle Zeiten vom Licht des Glaubens erhellt werden.

Herzlichen Dank allen, die diese schöne Feier mitgestaltet haben, sowie an den Fotografen Mischa Christen. 

Klemi-Theater: Eine Ägäiade


Stück mit Musik frei nach „Orestie“

Die „Orestie“ von Aischylos erzählt die Geschichte von Orestes, dem Sohn von Agamemnon und Klytaimnestra. Nach der Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg wird Agamemnon von Klytaimnestra ermordet, weil dieser ihre gemeinsame Tochter Iphigenie geopfert hat. Orestes rächt den Tod seines Vaters, indem er seine Mutter tötet. Die Geschichte handelt von Schuld, Rache und der Suche nach Gerechtigkeit. Sie endet mit der Gründung eines neuen Rechtssystems.

Die „Ägäiade“ entführt Sie ins alte Griechenland, wo griechische Götter ebenso geschwätzig, neidisch und unreif sind, wie wir sterblichen Menschen selbst. Die Geschichte kommt bei uns sehr heutig, entschlackt, auf Mundart und nicht ohne Humor daher.

Es spielen 
Lorika Bajrami, Olivia Brank, Maia Brunner, Natan Deplazes, Marilu Egli, Marisa Frenkel, Ella Humpreys, Giorgina Lambelet, Elina Ockenfels, Sofia Osley, Hannah Straub, Daria Rudenko, Nina Widmer

Band
Gesang: Elizaveta Chip
Querflöte: Lorella Hettich
Gitarre: Adam Kharrat, Ateş Avunduk
Klavier: Eliza Alieva, Dominik Mattenberger

Inszenierung: Reto Ambauen
Musikalische Leitung: Julia Lüthy
Chorkompostitionen: Christov Rolla
Lichtdesign: Martin Brun
Grafik: Miloš Zappa

Klemi-Arena 2025


Klemi-Arena vom 24. Januar 2025

«Die Ukraine und Russland – eine Beziehungsgeschichte seit 1991»

Traditionsgemäss fand am Pallotti-Abend wieder die Klemi-Arena statt. Ein grosser Dank gilt Prof. Dr. F. Benjamin Schenk für das Inputreferat und die Moderation der Podiumsdiskussion mit Schüler:innen der 3. Klassen.

Benjamin Schenk ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Basel und Leiter der Ukrainian Research in Switzerland (URIS). Dank seiner grossen Expertise gelang es ihm, dem Publikum die schwierige Beziehung zwischen der Ukraine und Russland näherzubringen.

Neben sechs Schüler:innen der 3. Klassen durften wir noch zwei Gäste im Podium begrüssen: Yuliia Buialska, die im 2022 mit ihrer kleinen Tochter aus Mariupol in die Schweiz geflohen ist, und Urban Frye, der sich mit humanitären Hilfsprojekten für die Ukraine einsetzt. Die Auseinandersetzung mit den historischen Fakten, die kritischen, aber auch empathischen Fragen unserer Schüler:innen, die Ausführungen von Yuliia Buialska und der Appell von Urban Frye regten das Publikum zum kritischen Denken und Mitdiskutieren an.

Besonders gefreut hat uns, dass wir Regierungsrat Dr. Armin Hartmann im Publikum der Klemi-Arena begrüssen durften.

Es war ein eindrücklicher Abend, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Maturafeier 2024


Am Gymnasium St. Klemens durften 22 Maturandinnen und Maturanden aus der Hand ihres Klassenlehrers Samuel Schaffhauser das Maturazeugnis entgegennehmen und dann aus Freude über diesen erreichten Meilenstein ihres Ausbildungswegs so richtig jubeln.  

Der Präsident der Pallottiner-Stiftung Bruno Wicki hielt die Festrede, in der er der Lehrerschaft und auch den Eltern für die Unterstützung und Begleitung der jungen Erwachsenen dankte. Sie alle hätten Anteil am Erfolg. Die Rektorin Tanja Hager erinnerte die Maturandinnen und Maturanden an die drei berühmten sokratischen Siebe: Wahrheit, Gutheit, Notwendigkeit als Kriterien künftiger Beiträge gebildeter jungen Menschen, die nun das Rüstzeug für Kritik, Reflexion und Verantwortung erhalten hätten. 

Aurel Kuster wurde vom Verein Ehemalige und Freunde von St. Klemens mit dem Preis für die beste Maturaarbeit ausgezeichnet.  

Pater Adrian Willi, Vertreter der Pallottinergemeinschaft Schweiz, überreichte Andreas Stavrogiannopoulos den Pallottipreis als Auszeichnung für sein soziales Engagement am Gymnasium St. Klemens. Pater Adrian Willi erinnerte zu Beginn seiner Rede an die Bronzestatue, die zwischen Schule und Rektorat anzutreffen ist: Der hl. Vinzenz Pallotti. Sein Geist prägt die Schule bis heute im Anliegen, nicht nur Wissen, sondern wahre Bildung, die den Menschen formt und befreit, zu vermitteln. 

Herzlichen Dank allen, die diese schöne Feier mitgestaltet haben, sowie an den Fotografen Mischa Christen.